Umbauen von Wagen

Vorgehensweise

Idee kreiern, in meinem Fall wird für meine Seedorf-Tannwil-Bahn ein ABD Triebwagen hergestellt.

Ich habe natürlich eine gewisse Narrenfreiheit, weil ich eine nichtexistierende Privatbahn betreibe.

Verfügbares Material sichten

Die Breite sollte gleich sein, sonst gibt es einfach Mehrarbeit.

 

Möglichkeit einer Zusammenstellung suchen

Ich nehme vom Limagehäuse den Frontteil, vom Gepäckwagen den Teil ohne Türe und vom Liliputwagen den Teil mit der Türe mit beidseits zwei Fenstern und zusätzlich ein Fenster für  das B-Abteil mit dem Ende.

Das ergibt ein schöner kunterbunter Mix von Firmenkunststoffen.

Schnittstellen festlegen, wenn immer Möglich beidseits gleich, das Zusammenbauen wird so einfacher.

Ausmessen der Schnittstellen,  Fenster oder Türen als Ausgangsmesspunkt benutzen, Schriften sind ev. nicht  genau. Das schwierigste ist der rechte Winkel des Schnittes zu erreichen. Denn dieser ist wichtig für den Zusammenbau.

 

 

 

Ich habe, nichts besseres gefunden, von SVEA die NEM-Lehre benutzt.

Wer hat schon ein Blech mit einem rechten Winkel so schnell zur Hand? Und Blech muss es sein, denn jetzt muss mit einer neuen Cutterklinge dem Blech entlang ohne auszurutschen eine kleine Kerbe gezogen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Nut ist viel genauer als ein Bleistiftstrich.

Spätestens wenn gesägt und gefeilt wird stellt man den Vorteil fest.

 

Festgestellt: Liliput hat für diesen Wagen einen wenig homogenen Kunststoff verwendet.

 

 

 

 

Ein Brettchen kann Hilfe bieten beim Sägen.

Wenn die Abfallseite gekennzeichnet ist, ist die Seite zum Sägen klar.

Hier ist zu sehen, wie genau gefeilt oder gesägt wurde.

Jetzt kann mit einer guten Feile bis an die Kerbe gearbeitet werden.

Unter Umständen hilft eine Luppe für die Kontrolle.

Hält man eine saubere Kannte z.B. eines Winkels an die Schnittstelle und zugleich vor eine Lampe, so kann man feststellen, ob die Schnittstelle gerade ist. (Unten rechts muss noch nachgearbeitet werden. Vergrössern mit Klick)

Je genauer gearbeitet wird, desto weniger muss später "ausgekittet" werden.

Mit Reststücken muss man ausprobieren, mit welchem Kleber die beiden Kunststoffe zusammenhalten. Glückgehabt: Faller klebt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die ersten Klebstellen und

die unterschiedlichen Materialdicken

sind ausgebügelt -

ÄÄH weggefeilt.

Jetzt wird noch mit allerfeinstem Schmiergelpapier nachgebessert.

Das Gefährt ist nun zusammengeklebt und die Übergänge sind geschliffen.

Es gibt keinen Triebwagen, das vorgesehene motorisierte Dehgestell von Tenshodo reicht nicht aus, einen Zug mit 3 Wagen zu ziehen.

Es gibt jetzt halt einen BDt. Den Dachaufbau ist schon weg.

Die Probleme die sich jetzt stellen, ist der Boden, die Fenster und die Bestuhlung.

 

 

 

Siehe auch Rollmaterial