Schattenbahnhofsteuerung

oder Gleisbesetztmelder für analoges Fahren

Voraussetzung:

  • Gleichstrom,
  • der Schatten kann nur in einer Richtung befahren werden,
  • das Gleisstück im Schatten muss auf der Minusseite (in Fahrtrichtung links) durchgehend verbunden werden
  • die Plusseite muss dort isoliert werden, dass der letzte Wagen des längsten Zugs ganz auf dem Schattengleis zu stehen kommt, d.h. die Weichen frei sind. Das Isolierstück muss der Länge der Lok entsprechen oder zusätzlich der stromzuführenden Wagen.
  • Strom ca. 12 - 14 Volt für Gleisbesetztmelder und zum Fahren muss von der gleichen Quelle stammen. Bei höherer Spannung muss der Wiederstand erhöht werden, (ausprobieren mit grösserem Wiederstand).


Die Funktion ist einfach: steht eine Lok auf dem Gleisstück, erhält die LED über den Fahrmotor der Lok Kontakt mit dem Minuspol und leuchtet damit. Der Strom ist so gering, dass die Lok kaum etwas "spürt".
Mit Druck auf den Taster wird die Plusseite des Fahrstroms aufs Gleis geschaltet: die Lok fährt aus dem Schatten.

Das Schema ist gegen die Fahrtrichtung gezeichnet.

Will man in beide Richtungen fahren, so kann die Besetztmeldung mit einer zweiten Schaltung in umgekehrter Diodenrichtung  gemacht werden. Man erhält dann sogar die eingeschaltete Fahrtrichtung angezeigt. Bild folgt. Die Tastenfunktion geht aber so nicht mehr!