Zur Anlage

 

Meine Anlage steht auf verschiedenen Stufen, man könnte diese auch Tablare nennen.

Diese Tablare sind untereinander mit einer teilweisen sichtbaren Wendelstrecke verbunden. Diese Wendelstrecke ist unter Tannwil und erst im Rohbau. Das Tablar wird durch eine grün gestrichene Blende abgeschlossen. Diese Bauweise, ideal für auch Wandentlanganlagen, erlaubt grössere Fahrstrecken und somit auch mehr Platz für die Modellbahnumgebung.

 

Während das obere Tablar nahezu vollendet ist, wird das untere noch als Lager benutzt. Hier stehen einige der Häuser, die noch mit Alterungsspuren versehen und dann in Tannwil "gepflanzt" werden. Was nun geschehen ist.

Dieses Tablar ist auch Geschichte, denn darunter befinden sich Oberschränke (jetzt Stauräume für Modellbahnzubehör) aus unserer alten Küche.

*Darüber ist ein Schattenbahnhof entstanden und eine Überlandstrecke der STB.

 

 

 

Die Masse sind 500 x 490 cm. Bei 1280 x 1024 Monitorauflösung kann x100 und :3 gerechnet werden. *Der Gleisplan ist nicht mehr aktuell, ich bin am Umbauen, d.h. der Bahnhof ist "begleist", die Schattenbahnhöfe samt Kehrschlaufe auch. Demnächst in diesem Theater.

Punktiert ist die Strecke im unsichtbaren Teil.

Normalspurbahn

Der Radius bei H0 ist im sichtbaren minimal 90 cm und im unsichtbaren Bereich 50 cm. Alle Bögen haben  abnehmenden resp. zunehmendem Radius, also  Übergangsbogen. Wobei ehrlich gesagt, nicht gemessen, sondern nur von Auge konstruiert wurde.

Tannwil liegt auf einer Höhe von 155 cm, Seedorf auf 80 cm. Die Anlage ist ein "Hundeknochen" d.h. mit einer Kehrschlaufe nach der Station Tannwil und dem geplanten Schattenbahnhof unter Bergsiedeln nach der Station Seedorf.

 

Zusätzliche Abstellgleise befinden sich unter dem Gelände mit den den Kühen (siehe Bild).

 

Warum habe ich so viele verdeckte Strecken?

Ganz einfach um Distanz zu gewinnen von einem Ort zum anderen. Es passiert so nicht, dass die Lokomotive schon beim nächsten Bahnhof ankommt derweil der letzte Wagen noch in Sichtweite des vorherigen ist.



Schmalspurbahn
Sie überwindet vom Bahnhof, der auf 140 cm Höhe liegt, bis zum vierspurigen "Schatten" 20 cm. Der Schattenbahnhof ist zugleich die Kehrschlaufe. Die Schattengleise sind in zwei Blöcke getrennt, so dass max. acht Züge versorgt werden können. Weil die kleinen Loks auf der langen Geraden zum Bahnhof oft nach einem Halt stehen blieben, sind die Gleise im Schatten kreisförmig verlegt, damit ist ein sicherer Stromkontakt gewährleistet. Das hat sich bis jetzt sehr bewährt. Vom Schatten her fahren jeweils die Züge nach dem Colorado zuerst in Fahrtrichtung links, dann retour in den Bahnhof, so ist der Zug gekehrt und bereit zur Abfahrt wieder in Richtung Colorado.
Der elektrische Teil hat noch eine Besonderheit: Die Fahrstrassenschaltung geschieht über einen Drehschalter, der aus einem alten Röhrenradio stammt. Mit solchen hatte man früher UK-, Kurz-, Mittel- und Langwellen umgeschaltet. Ich werde gelegentlich darüber genauer berichten. (Drehschalter gibt es noch bei Conrad)

 

 

Tannwil

Tannwil

Weil ich seit einiger Zeit die STB alleine fahren muss, und ich das Umsetzen der Loks überdrüssig geworden bin, habe ich den End- in einen Durchgangsbahnhof umgebaut.

Die Züge verlassen den Bahnhof Tannwil nun durch die Kulisse. In einer grossen Schlaufe, die in Wirklichkeit grösser ist als gezeichnet, umfährt die Bahn meinen Werkplatz in einer Höhe von 1.55 m Höhe. (Der Kopf hat sich inzwischen fast gewöhnt, für Fälle des Vergessens ist die Umfahrungsbrücke mit Polstern versehen.) Bild folgt (dauert etwas länger). Unter Alt- und hinter Neu-Tannwil (jetzt Schloss und Altstadt Tannwil) gelangen die Züge wieder in die ursprüngliche Strecke in Richtung Burgfelden.

Aus Gründen der einfacheren elektrischen Realisation fahren die Züge im Rechtsverkehr. Die Züge von Burgfelden werden immer ins Gleis 1, diejenigen nach Burgfelden immer über die Schlaufe ins Gleis 2 einfahren. Güterzüge werden für Rangiermanöver ins Gleis 3 geführt. Das kleinste Stumpengleis habe ich erweitert und eine Drehscheibe von Kibri eingebaut. Bild folgt mit Tipp.

 

Steuerung

Die Fahrstrassen werden wieder mit einem Drehschalter geschaltet. Dieser betätigt die Relais, die die entsprechenden Weichen stellen und auf das einzufahrende Gleis je nach Fahrtrichtung (berg- oder talwärts) den Fahrstrom aufschaltet. Auf Gleis 3 mitsamt den übrigen Rangiergleisen wird ein separater Werkregler zugeschaltet.

 

 

Die Bahnhofsteuerung von Tannwil

 

 

Vorerst mit prov. Beschriftung und einem prov. Bild.

Der unterste Knopf schaltet die Weichen für Ein/Ausfahrt der jeweiligen Gleise und die Regler auf das Gleis. Darüber die Regler links von Bergsiedeln nach Tannwil, rechts derjenige in umgekehrter Richtung.

Rechts oben der Regler für Rangierfahrten und die Weichenschalter für  die Rangiergleise. Links die Schalter um die jeweiligen Gleise stromlos zu schalten.

 

(Provisorien dauern immer länger)

 

Bahnhofsteuerung Bergsiedeln (In Burgfelden ist die Bahnhofanlage nur angedeutet)

Über und unter der Gleisdarstellung die Taster für die Bahnschranke.

Diese Steuerung wird im Zuge der Elektrifizierung des Bahnhofs Seedorf gezügelt, Bahndeutsch: Bergsiedeln wird von Seedorf ferngesteuert .

 

Steuerung der Schmalspurbahn

Ganz rechts: der obere Spannungs(Fahrt)regler ist für den Schattenaus- und Bergfahrt, der untere für die Talfahrt und in den ersten Block des Schattengleises.

Der glänzende Knopf ist ein Mehrfachdrehschalter: Abfahrt Bahnhof, Einfahrt ins Gleisdreieck, Überfahrt zum Bahnhof und Werkverkehr. In jeder Stellung werden alle Weichen für die Fahrstrasse gestellt und entsprechende Polarisation der Spannung zum  Gleis zugeführt.

Schatten: Ist ein Block belegt, so leuchtet die LED über den vier runden Tastern. Die Taster stellen die Weichen für die Einfahrt in die vier ersten Blöcke.

Rechteckige Taster darunter: die vier linken Tasten geben den Befehl in den zweiten Block zu fahren dabei leuchtet die LED. Hat der Zug den zweiten Block erreicht, leuchtet die LED bei den rechten vier Tastern auf. Diese Tasten bewirken die Ausfahrt aus den vier zweiten Blöcken, die LED zeigt an, wenn der Zug den Schatten verlässt.


Der Reihenschalter mit LED stammt von einem Drucker, desgleichen die runden Schalter darüber, ebenfalls alle LEDs zur Gleisbesetzmeldung.

Linke Seite:

Steuerung Werkgelände, resp. Abstellgleise